Schön, dass Sie sich die Zeit nehmen, sich auf unseren Seiten umzuschauen und unsere Vorstellungen von einer zeitgemäßen, ökologisch orientierten Jagd kennen zu lernen.

Bürger-Anhörung zu „Invasiven Arten“ 

Waschbär Copyright Julia KellerMittlerweile haben die Umweltministerien der Länder gemeinsam „Management-Maßnahmenpläne“ entworfen, die in Teilen fragwürdig und daher verbesserungsbedürftig sind. Alle interessierten Bürger und Verbände haben nun die Möglichkeit, ihre Sicht der Dinge in einem Internetportal einzubringen. Die Entwürfe der Ministerien stehen noch bis 20.11.2017 im Netz.

Diese Maßnahmenpläne sind in der EU-Verordnung „Invasive Arten“ vorgesehen. Sie können vom Internetportal heruntergeladen werden. Bei den Stellungnahmen entscheidet allein die fachliche Qualität und die Begründung der vorgebrachten Argumente, ob diese dann in die weitere Ausgestaltung des Managements einfließen. 

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Hessen erlaubt Schalldämpfer für alle Jäger

Foto : Gerd Bauer Mit der Veröffentlichung der Verordnung im Staatsanzeiger am 05.06.2017 hat das hessische Innenministerium nun allen Jägern mit gültigem Jagdschein die Möglichkeit eingeräumt, mit einem Schalldämpfer zu jagen.
Damit ist die Verwaltung von der ursprünglich vorgesehenen Begrenzung des Personenkreises abgerückt. Im ersten Entwurf von 2016 war die Erlaubnis nur für Forstbedienstete, Jagdpächter und bestätigte Jagdaufseher vorgesehen. Die Mehrheit der hessischen Jäger wäre leer ausgegangen.

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Neue Ermittlungen gegen Forstverwaltung

Foto : Gerd Bauer

Die überhöhten Rotwildbestände im Forstamtsbereich Jossgrund (Main-Kinzig-Kreis) werden seit Jahren kontrovers diskutiert. Während HessenForst seine aktuellen Abschussvorgaben für angemessen hält, kritisieren Forstleute und Naturschützer im Spessart die Maßnahmen als völlig unzureichend. Nun hat eine erneute Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Hanau zu weiteren Ermittlungen geführt. Die Justizbehörde prüft, ob durch die Duldung großer Rotwildrudel dem Land Hessen Einbußen von 40 Millionen Euro entstanden sind. So sieht es jedenfalls der pensionierte Forstmann Endrik Sonneborn, der den Stein wieder ins Rollen gebracht hat.

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Schonzeit für Beutegreifer in der Rhön aufgehoben

Fuchs Copyright Julia KellerAuf Antrag des Birkwild-Hegerings Rhön hat das Umweltministerium Anfang Mai 2017 im hessischen Bereich des Biosphären-Reservats Rhön die Jagdverordnung außer Kraft gesetzt und das Töten von Waschbären und Füchsen auch in der Schonzeit erlaubt. Begründet wird diese Ausnahmeregelung mit dem Schutz von Birkhühnern in der Bayerischen Rhön, die aus Schweden importiert und dort ausgewildert wurden. Im April 2017 hat man dort nur noch 10 Tiere gezählt. Ihre "Fressfeinde" sollen jetzt also bereits vor einer denkbaren Überschreitung der Landesgrenze zur Strecke gebracht werden. Untersuchungen zum Einfluss von Prädatoren auf den Bestand gibt es allerdings nicht. Die absonderliche Präventivjagd sehen Traditionsjäger als ersten Einbruch in die Schutzbestimmungen der ungeliebten hessischen Jagdverordnung und hoffen auf eine weitere Aufweichung der Schonzeiten für Beutegreifer. Zu den politischen Hintergründen und den biologischen Fakten...

...lesen Sie mehr in unserem Gastbeitrag von Jürgen Heimann.

 


Waschbär-Mobbing soll Fallenjagd retten

Waschbär Copyright Julia KellerSeit Monaten betreiben die traditionellen Jagdverbände die massive Dämonisierung des Waschbären. Mit den selbstgestrickten Zahlen ihrer Mitglieder propagieren sie die anwachsende Invasion eines räuberischen Fremdlings, der über kurz oder lang die vertrauten Arten der Kulturlandschaft liquidiert haben wird.
Zeit für die Wissenschaft, diesem Kleinbären-Mobbing die Ergebnisse ihrer Forschung entgegen zu setzen.

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Neuer Erlass zur Feldhasen-Zählung 2017

Feldhase Julia KellerDer Bestand des Feldhasen kann 2017 erstmals landesweit durch Frühjahrs- und Herbstzählungen ermittelt werden. 2016 war der Vorlauf der Frühjahrszählung für etliche Hegegemeinschaften zu kurz, sodass in vielen Regionen nur die Herbstdaten erhoben wurden. Nun wird in ganz Hessen die konkrete Erfassung des Zuwachses möglich sein. Der aktuelle Erlass der Obersten Jagdbehörde regelt die Abläufe und stellt auch finanzielle Zuwendungen in Aussicht. 

29.03.2017/ ÖJV Hessen

 


Exkursion in die Urwälder der Südkarpaten

Der ÖJV Baden-Württemberg bietet im Juni 2017 eine weitere Rumänien-Reise an. 
Nach der Exkursion ins Donaudelta im Mai 2017 geht es nun in die Karpaten.

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Selbstladebüchsen wieder erlaubt

Wildschwein Julia Keller Die Änderung des Bundesjagdgesetzes zur Verwendung von Selbstladebüchsen ist am 10. November 2016 in Kraft getreten. Sie wurde am 9. November 2016 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Im neuen § 19 Absatz 1 Nr. 2 Buchstabe c heißt es: „Verboten ist, mit halbautomatischen Langwaffen, die mit insgesamt mehr als drei Patronen geladen sind, sowie mit automatischen Waffen auf Wild zu schießen“.


Damit sind  halbautomatische Langwaffen mit Wechselmagazinen wieder erlaubt. Die Änderung war nötig geworden, nachdem das Bundesverwaltungsgericht in zwei Urteilen vom März 2016 die Verwendung von halbautomatischen Waffen bei der Jagd für unzulässig erklärt hatte.

10.11.2016/ÖJV Hessen

 


Exkursion ins Donaudelta

Der ÖJV Baden-Württemberg bietet im Mai 2017 eine Reise in das Donaudelta an. 
Die rumänischen Partner und Begleiter gehören zur dortigen Forstverwaltung, zur forstlichen Forschung und zur Naturschutzverwaltung.

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Neue Jagdverordnung in Hessen

Grosses Wiesel Julia KellerDer ÖJV Hessen sieht die seit Januar 2016 geltende hessische Jagdverordnung als richtigen Schritt, dem allerdings ein zähes Ringen um die Inhalte vorausging. Die vom hessischen Umweltministerium mit sehr vielen verschiedenen Interessensgruppen angestoßene Diskussion zum Thema Jagd war intensiv, nicht immer nur sachlich, im Ergebnis aber erfolgreich im Sinne einer ökologischen Jagd. Allerdings bleiben uns einige strittige Themen als „Dauerbrenner“ erhalten.

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Massive Rotwild-Schäden im hessischen Spessart

Foto : Gerd Bauer Seit Jahren kritisieren Forstleute die völlig überhöhte Rotwild-Dichte im hessischen Forstamt Jossgrund, die zu massiven ökologischen und ökonomischen Schäden geführt hat. Bei einer Ortsbesichtigung im Sommer 2015 konnte sich auch der ÖJV Hessen davon ein Bild machen. „Markenzeichen des Forstamtes Jossgrund ist der vom Rotwild geschundene Wald. Die Verantwortung dafür tragen führende Forstbeamte, denen die Befriedigung ihrer Jagdleidenschaft wichtiger zu sein scheint als ihr eigentlicher dienstlicher Auftrag“, schreibt Michael Kunkel (BUND), der das 38 qkm große Rotwildkerngebiet im Forstamtsbereich mehrere Monate lang unter die Lupe genommen hat. Seine faktenreiche Dokumentation belegt mit zahlreichen eindrucksvollen Fotos die unhaltbaren Zustände im hessischen Spessart.

Mehr dazu im Internet unter: http://spessart-wald.de/hessen/forstwirtschaft

 


Anmerkungen zum Entwurf einer neuen Jagdverordnung

Copyright Julia KellerSeit Ende Juli liegt den Jagd- und Naturschutzverbänden der Entwurf einer neuen hessischen Jagdverordnung vor. Die Frist für die schriftliche Anhörung der Verbände endete am 28. September. Während der Landesjagdverband den Entwurf weitgehend ablehnte, hält ihn der ÖJV Hessen für einen Schritt in die richtige Richtung.

 

 

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Schalldämpfer für Jäger erstmals erlaubt

Copyright ÖJVAm 19.11.2014 hat das Verwaltungsgericht Freiburg der vom 2.Vorsitzenden des ÖJV Baden-Württemberg, Klaus Haischer, betriebenen Klage zur Genehmigung eines Schalldämpfers auf jagdlicher Langwaffe stattgegeben. In Hessen war Bediensteten des Landesbetriebes Hessen-Forst die Jagd mit Schalldämpfern erlaubt worden, da sie beruflich zum Jagen verpflichtet seien.

Im neuen Freiburger Urteil wird diese Begründung nicht herangezogen.

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Rückblick: ÖJV-Exkursion 2013

Copyright ÖJVSiebzehn ÖJV-Mitglieder und Gäste waren Mitte Juni bei idealem Sommerwetter vier Tage im Nationalpark Bayerischer Wald.

Führungen und Vorträge boten Einblicke in das spezielle Management von Wald und Wild. Es ging u.a. um die Gatterung des Rotwilds im Winter, den Betrieb von "Saufängen" und das Luchsprojekt im Nationalpark. Die Foto-Impressionen finden Sie in der Rubrik TERMINE.

 


Bundesjagdgesetz: Bundestag beschloss Novellierung

Rehbock Copyright Julia KellerNach dem Straßburger Urteil zum Recht auf „jagdfreien Grundbesitz“ war klar, dass sein Tenor Eingang in das Bundesjagdgesetz finden würde. Am 28. Februar 2013 beschloss der Bundestag die entsprechende Änderung mit den Stimmen der Regierungsparteien, sowie von SPD und Linken. Die Grünen stimmten dagegen, da ihnen die Änderung nicht weit genug geht.

Die Novellierung hält am Reviersystem fest, erlaubt aber eine „Befriedung von Grundflächen aus ethischen Gründen“. Der neue § 6a des BJG sieht vor, dass der Antragsteller glaubhaft machen muss, dass er Jagd aus ethischen Gründen ablehnt.

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Hessen: „Wildkameras“ im Jagdrevier illegal

Luchs Copyright Julia Keller Fotofallen, auch „Wildkameras“ genannt, sind in Hessen nur noch für die Forschung zulässig. Der private Einsatz zur Wildbeobachtung im Revier ist verboten. Diese neue Regelung hat das Umwelt-ministerium Ende November veröffentlicht. Die selbstauslösenden Kameras waren in den letzten Jahren so billig geworden, dass sie Jäger immer häufiger an die Kirrplätze und Suhlen hingen. Die biologische Feldforschung nutzt diesen Kameratyp schon lange für das Monitoring von Wildtieren. Etwa das hessische Luchsprojekt, das Fotofallen in Nordhessen und im Taunus in Betrieb hat.

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Vom Waschbär und seinen Untaten

Waschbär Copyright Julia KellerDer Bundesjägertag 2012 war ein schlechter Tag für Waschbär, Marderhund und Mink. Denn auf dem Traditionsjäger-Treffen in Pforzheim gab der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) bekannt, dass sich diese Beutegreifer „rasant“ ausbreiten. „Ihr Einfluss auf die heimische Tierwelt in Deutschland ist nachgewiesen“, hieß es schonungslos. Eine wahrheitsgemäße Feststellung, die beispielsweise auch für Murmeltier, Maulwurf und Marienkäfer gilt. Diese Erkenntnisse sammelten deutsche Jäger in 27.000 Revieren und belieferten damit das „Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands“, das ebenfalls der DJV betreibt. Der Bandwurm-Name war notwendig, damit die Abkürzung WILD dabei herauskam. Und WILD hat wissenschaftlichen Anspruch. Deshalb wurde die Pforzheimer Verlautbarung auch von allen Landesjagdverbänden verbreitet. Der hessische Verband tat das in seiner Vereinszeitung „Hessenjäger“, Ausgabe 7/2012, Seite 14. Ungekürzt und ungeprüft.

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Waldgesetz: Ende der Kontroversen ?

Mountainbike Copyright Julia Keller

Im Sommer 2012 wurde die Öffentlichkeit mit einer massiven Kampagne der organisierten Mountainbiker konfrontiert.
Im Vorfeld der Novellierung des hessischen Wald-Gesetzes hatten sie eine Unterschriftenaktion initiiert, die ein breites Medienecho fand. Die Radsport-Verbände sahen in der vorgesehenen Einschränkung der Fahrrad-Nutzung einen Angriff auf den freien Zugang zum Wald.

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